Evangelischer Kirchenverband Köln und Region

Beratung und Seelsorge für spezielle Zielgruppen

Die Bahnhofsmission am Kölner Hauptbahnhof berät Reisende und kümmert sich um Menschen mit Behinderung oder um allein reisende Kinder. Die Evangelische Informationsstelle Köln gibt Ortsfremden Auskunft etwa über Gottesdienste in der Nähe ihres Hotels. Frauen mit Migrationshintergrund, Studierende, Psychiatrieerfahrene - um nur einige zu nennen: Sie alle finden Rat und Unterstützung in speziellen Beratungs- und Seelsorge-Angeboten im Gebiet des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region.

  

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Zielgruppengerecht sind auch die Angebote der Militärseelsorge. Unter anderem geht es im sogenannten "lebenskundlichen Unterricht" um die Berufsethik von Soldatinnen und Soldaten. Die Gehörlosenseelsorge bietet Gottesdienste in deutscher Gebärdensprache an, und die Geistlichen der Gefängnisseelsorge sind in Einzel- oder Gruppengesprächen für die Inhaftierten da.  



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Beratung für spezielle Zielgruppen

Beratung ausländischer Studierender an der ESG

Das Beratungsangebot für ausländische Studierende wendet sich - nicht nur - an Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die in Deutschland kein Stipendium oder kein BAFÖG erhalten. Es umfasst Beratung in ausländerrechtlichen Fragen und hilft bei Problemen mit dem Alltag in einem für sie fremden Land. Bei finanziellen Notlagen können Hilfen vermittelt werden, insbesondere wenn wichtige Prüfungen anstehen.

esg - Evangelische Studierendengemeinde an den Hochschulen in Köln

Beratung für Berufsrückkehrerinnen

Frauen, die in das Berufsleben zurückkehren möchten, sehen sich meist mit vielen Problemen konfrontiert. Eine kostenlose Beratung für Berufsrückkehrerinnen bietet die Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte regelmäßig im Haus der Evangelischen Kirche in der Kölner Südstadt, Kartäusergasse 9-11, an.

Kirchenkreis Köln-Mitte

Beratungsstellen "soziale Hilfen" der Diakonie Michaelshoven

Die Integrationshilfen Michaelshoven unterstützen Menschen in schwierigen Lebenslagen mit dem Ziel, ihnen die Integration zu ermöglichen. Frauen in Notlagen, Menschen ohne Wohnung, in Arbeitslosigkeit, von Armut bedroht oder mit psychischer Erkrankung erhalten dort Hilfe und Unterstützung durch Wohn- und Betreuungsangebote, Arbeits- und Qualifizierungsmaßnahmen, Versorgung mit Alltagsgütern. Eine Notschlafstelle, die Frauenberatungsstelle "Der Wendepunkt" und das Elisabeth-Fry-Haus für Frauen in Not runden das Angebot ab.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Diakoniehaus Salierring: Fachberatungsstelle für Menschen in Not

Die Fachberatungsstelle im Diakoniehaus Salierring berät Personen, die aufgrund besonderer Lebensverhältnisse nicht (mehr) am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen können. Im Wesentlichen sind dies Frauen und Männer ohne ausreichende Unterkunft, ohne ausreichende Existenzsicherung sowie aus dem Gefängnis Entlassene. Ziel des Angebotes der Fachberatungsstelle ist es, den Betreuten Hilfestellung zu geben, damit sie ihren Lebensalltag bewältigen, sich wieder in ein soziales Umfeld integrieren und ein von Hilfe unabhängiges Leben führen können. Die Lebenssituation der Hilfesuchenden zu stabilisieren ist ein anzustrebendes Zwischenziel.

Diakonisches Werk Köln und Region

Ehrenamtlich: Migrationsberatung des Diakonischen Werks Köln und Region

Der Fachdienst Migration des Diakonischen Werkes Köln und Region berät und begleitet Migrantinnen und Migranten in unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Lebenssituationen in Deutschland. Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos und vertraulich. Um den vielfältigen Fragestellungen gerecht zu werden, untergliedert sich das Angebot in folgende Aufgabenbereiche: Flüchtlingsberatung mit dem Projekt "Mwangaza", Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer mit dem Projekt "Türöffner", Integrationsagentur mit dem Programm "Freiwilligendienste aller Generationen" und Rückkehrberatung mit dem Projekt "Auswege" sowie Interkulturelle Zentren. Ein Praktikum im Fachdienst Migration oder ehrenamtliches Engagement ist hier jederzeit möglich.

Diakonisches Werk Köln und Region

Evangelische Gehörlosenseelsorge Köln

Die Angebote der Evangelischen Gehörlosenseelsorge in Köln sind: Gottesdienste an jedem dritten Sonntag im Monat in deutscher Gebärdensprache, Amtshandlungen für gehörlose Gemeindemitglieder und deren Angehörige in deutscher Gebärdensprache, Veranstaltungen für gehörlose Gemeindemitglieder, Kinder- und Jugendarbeit sowie seelsorgerische Beratung von gehörlosen Gemeindegliedern und deren Angehörigen. Daneben bietet die Gehörlosenseelsorge Informationsveranstaltungen über "Gehörlosigkeit bei Hörenden" und "Begegnung von Hörenden und Gehörlosen" an. Das alles ist zusammengefasst im Gemeindebrief „allerhand“ mit seinen aktuellen Veranstaltungshinweisen.

Evangelische Gehörlosenseelsorge Köln

Evangelische Informationsstelle Köln

Wer Fragen rund um die Evangelische Kirche hat, ist bei der Evangelischen Informationsstelle Köln ganz richtig. Zentral gelegen auf der Schildergasse erhalten Besucherinnen und Besucher Auskunft über Veranstaltungen und Ansprechpartner in allen Kirchengemeinden, Ämtern und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region. Sie werden informiert über evangelische Kirchenmusik, Gottesdienste, Kircheneintritt, Seelsorge und Beratung, Amtshandlungen und über Bildung und Kultur. Im "Schaufenster" der Evangelischen Kirche von Köln und der Region werden auch "Geschenke mit Sinn" zu kirchlichen Anlässen, eine große Auswahl an Kunst-, Tauf-, Konfirmations-, Hochzeits- und Trauerkarten und kirchliche Publikationen zu aktuellen Themen angeboten.

AntoniterCityKirchenarbeit

Evangelisches Krankenhaus Köln-Weyertal: Pflege-, Reha- und Sozialberatung

Um auch für die Zeit nach einem stationären Klinik-Aufenthalt Hilfestellung und Unterstützung zu geben, steht die Pflege- und Sozialberatung des Evangelischen Krankenhauses Köln-Weyertal zur Verfügung. Hier arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegeüberleitung und Reha-Beratung sowie eine Sozialarbeiterin im Team, um über Angebote ambulanter Pflegedienste, über den Mahlzeitenlieferservice, Hausnotruf, die Diabetesberatung und die hauswirtschaftlichen Hilfsdienste zu informieren. Sie erläutern Leistungen der Pflegeversicherung und vermitteln Hilfsmittel wie Gehhilfen und Toilettenstühle. Außerdem unterstützen sie die Ratsuchenden bei der Beantragung einer Pflegestufe, beim Ausfüllen der Pflegekassenanträge und bei der Koordination von Hilfsangeboten.

Evangelisches Krankenhaus Köln-Weyertal

Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werkes Köln und Region

Die Flüchtlingsberatung wendet sich an Menschen, die (noch) keinen gefestigten Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland besitzen. Das Diakonische Werk Köln und Region möchte sie dabei unterstützen, ihr Leben selbständig zu gestalten. Beraten werden: Flüchtlinge im Asylverfahren, mit Duldung, ohne Aufenthaltstitel oder mit Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen sowie unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Dabei geht es um Asyl- und Aufenthaltsrecht, soziale Leistungen, Arbeitsgenehmigungen, Hilfe bei psychischer Belastung, etwa nach Traumatisierung, Unterbringung und vieles mehr. Das Diakonische Werk vermittelt auch Kontakt zu spezialisierten Anwältinnen und Anwälten oder Therapeutinnen und Therapeuten. Zur Flüchtlingsberatung gehört auch das Projekt Mwangaza. Übersetzt bedeutet das "Licht, das den Weg weist". "Mwangaza" ist eine Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika und ihre Familien. Das Projekt besteht seit dem Jahr 2003 in Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Universitäts-Frauenklinik Köln und dem Gesundheitsamt Köln.

Diakonisches Werk Köln und Region

Frauenarbeit des Frauenreferats und der Frauenbeauftragten der Kirchenkreise

Das Frauenreferat des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region koordiniert und vernetzt Menschen, Gruppen und Institutionen, die sich mit Frauenfragen befassen. Es wendet sich an alle Frauen, die sich in der Kirche engagieren oder an ihr - auch kritisch - interessiert sind. Das Frauenreferat fördert feministisch-theologische Arbeit und organisiert regionale Frauentreffen. Zu den Aufgaben gehört auch Öffentlichkeitsarbeit für Frauen. Das Frauenreferat arbeit immer eng mit den Frauenbeauftragten der Kirchenkreise in Köln-Mitte und -Rechtsrheinisch zusammen. Die Frauenbeauftragten stehen Gemeinden und Presbyterien in allen Fragen der Frauenarbeit und Frauenförderung beratend zur Verfügung, initiieren Frauentage und Veranstaltungen zu regional aktuellen frauenpolitischen Themen. Zu den gemeinsamen Angeboten zählen eine Ideentauschbörse für ehrenamtliche Gruppenleiterinnen, die Organisation von Frauenfesten, Schulungen zu den Lesetrolleys und die Herausgabe der Zeitschrift "frauseits" zweimal im Jahr.

Frauenreferat
Kirchenkreis Köln-Mitte
Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch

Gesundheits- und Sozialberatung für Frauen aus Afrika

Das Projekt „Mwangaza“, zu deutsch: "Licht, das den Weg weist", besteht seit 2003 und richtet sich an Frauen aus Afrika und deren Familien. In einem deutsch-afrikanischen Team von Beraterinnen aus dem Diakonischen Werk Köln und Region, der Frauenklinik der Universität Köln und dem Gesundheitsamt Köln werden Fragen rund um Gesundheit, Aufenthalt und Soziales geklärt. Beraten wird mehrsprachig: Englisch, Französisch, Kiswahili und Lingala sind dabei die wichtigsten Sprachen.

Diakonisches Werk Köln und Region

Migrationsberatung der Diakonie für erwachsene Zuwanderer

Dieses Angebot des Diakonischen Werks Köln und Region richtet sich an Neuzuwanderer, die älter als 27 Jahre sind: Es bietet individuelle, bedarfsorientierte Begleitung im Integrationsprozess. Zur Zielgruppe gehören außerdem anerkannte Flüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer und Arbeitsmigrantinnen und -migranten sowie deren Familienangehörige. Konkret werden praktische Hilfestellungen gegeben, etwa die Vermittlung von Sprach- und Orientierungskursen, Beratung bei Fragen zur Aufenthaltsverfestigung, Familienzusammenführung oder Einbürgerung, zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, zum Umgang mit Ämtern und Institutionen und zu Fragen nach sozialen Leistungen. Auch Erziehung, Partnerschaft, Gesundheit, psychische Belastungen oder Behinderungen können Thema sein.

Diakonisches Werk Köln und Region

Mobile Frauenberatung der Diakonie Michaelshoven

Mit dem Beratungsbus „Die mobile Frauenberatung“ der Diakonie Michaelshoven wird Frauen, insbesondere Migrantinnen, auf Wochenmärkten und in sozialen Brennpunkt-Vierteln ein sogenanntes niederschwelliges, leicht zugängliches Beratungsangebot gemacht. Obwohl die Frauenberatungsstelle im rechtsrheinischen Köln über drei Beratungsstandorte verfügt, wurden dennoch in der Vergangenheit oft nicht die Frauen erreicht, die ihre Viertel kaum verlassen, räumlich wenig mobil sind, persönliche Hemmungen oder Sprachschwierigkeiten haben. Der Bus soll nun ein Anlaufpunkt sein für Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind und Unterstützung benötigen. Die Beratung kann hier aber auch schon ansetzen, bevor massive Probleme im familiären oder finanziellen Bereich auftauchen. Das Wissen um Beratungsmöglichkeiten hilft den Frauen dann im Bedarfsfall, rechtzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Diakonie Michaelshoven e.V.

Projekt Auswege: Rückkehrberatung der Diakonie

Die Rückkehrberatung berät und unterstützt Menschen vor und nach dem Ausreiseprozess. Gemeinsam mit den Betroffenen wird dabei nach tragfähigen Perspektiven im Heimatland gesucht. Schwerpunkte während der Beratung sind die Klärung der aufenthaltsrechtlichen und sozialen Situation in Deutschland, die Klärung der Situation im Heimatland sowie die Klärung von Ausreisefristen und Ausreisemodalitäten. Außerdem die Vermittlung finanzieller Hilfen aus Rückkehrprogrammen. Wahlweise die Vermittlung in deutsche Rückkehrprojekte in Deutschland oder doe Vermittlung von Kontakten im Heimatland. Natürlich gibt es auch Unterstützung bei der Entscheidungsfindung und bei der Organisation der Ausreise.

Diakonisches Werk Köln und Region


Seelsorge für spezielle Zielgruppen

Bahnhofsmission Köln: ökumenisch und mit viel ehrenamtlicher Arbeit

Die Räume der Bahnhofsmission befinden sich im Kölner Hauptbahnhof auf Gleis 1. Als Anlauf- und Beratungsstelle stehen sie jedem Hilfesuchenden rund um die Uhr offen. In Köln wird die Bahnhofsmission getragen vom Diakonischen Werk Köln und Region des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region und von "IN VIA", dem Verband katholischer Mädchensozialarbeit. Aber ohne ehrenamtliche Arbeit wäre das nicht möglich: Bundesweit sind in den 99 Bahnhofsmissionen rund 2.200 Freiwillige im Einsatz. Darum bekam die Kölner Bahnhofsmissione 2008 auch den Ehrenamtspreis der Stadt Köln verliehen.

Bahnhofsmission Köln

Café Zeitenwende - ein Angebot für trauernde Menschen in Bocklemünd

Im "Café Zeitenwende" können Besucherinnen und Besucher weinen und lachen, schweigen und reden, neue Kontakte schließen sowie Kaffee und Kuchen genießen. Jeden letzten Montag im Monat hat das Trauercafé in den Räumen der evangelischen Auferstehungskirche Bocklemünd geöffnet. Begleitet wird es von Mitarbeiterinnen des Ökumenischen Hospizdienstes im Kölner Westen.

Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf

Evangelische Gehörlosenseelsorge Köln

Die Angebote der Evangelischen Gehörlosenseelsorge in Köln sind: Gottesdienste an jedem dritten Sonntag im Monat in deutscher Gebärdensprache, Amtshandlungen für gehörlose Gemeindemitglieder und deren Angehörige in deutscher Gebärdensprache, Veranstaltungen für gehörlose Gemeindemitglieder, Kinder- und Jugendarbeit sowie seelsorgerische Beratung von gehörlosen Gemeindegliedern und deren Angehörigen. Daneben bietet die Gehörlosenseelsorge Informationsveranstaltungen über "Gehörlosigkeit bei Hörenden" und "Begegnung von Hörenden und Gehörlosen" an. Das alles ist zusammengefasst im Gemeindebrief „allerhand“ mit seinen aktuellen Veranstaltungshinweisen.

Evangelische Gehörlosenseelsorge Köln

Evangelische Militärseelsorge in Köln

Zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Bundesrepublik Deutschland wurde 1957 zur Regelung der Evangelischen Militärseelsorge der Militärseelsorgevertrag geschlossen. In ihm ist geregelt, dass das Evangelische Kirchenamt für die Bundeswehr - unter Leitung eines Militärgeneraldekans - die zentrale Verwaltungsbehörde der evangelischen Militärseelsorge ist. Der militärischer Seelsorgebereich Köln I umfasst das Bundessprachenamt in Hürth, das Heeresamt in Köln-Raderthal (Konrad-Adenauer-Kaserne), das Personalamt der Bundeswehr in Köln-Porz (Mudrakaserne) und die Stammdienststelle der Bundeswehr in Köln-Longerich (Lüttichkaserne). Der Seelsorgebereich Köln II ist in Porz-Wahn stationiert.
Ein Militärpfarrer ist mit seinen Seelsorge-Angeboten hauptsächlich für Soldaten, Soldatinnen und ihre Familien da. Außerdem ist er liturgisch verantwortlich für Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Zu seinen weiteren Aufgaben gehört beispielsweise der lebenskundliche Unterricht. Darin geht es um Berufsethik für Soldaten und Soldatinnen, um die Auseinandersetzung mit ethisch-moralischen Fragen, Entscheidungen und um ein entsprechendes Verhalten im Dienst wie im Privatleben.

Evangelische Kirche in Deutschland

Evangelische Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt

Die Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt (JVA) Köln ist für rund 1.200 inhaftierte Frauen und Männer in Köln-Ossendorf zuständig. Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region hat hier zwei Pfarrstellen. Im Wechsel mit den katholischen Seelsorgern werden in der Kirche der JVA Gottesdienste gefeiert. Zum Angebot der Gefängnisseelsorge gehören auch Gesprächsgruppen und Einzelgespräche. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger möchten die Inhaftierten bei der Suche nach neuen Lebensperspektiven unterstützen. Durch Kontakte nach draußen bemühen sie sich, das Thema "Gefangen-Sein" und den Umgang mit Straffälligen in Kirche und Öffentlichkeit wachzuhalten.

Evangelische Seelsorge an der Justizvollzugsanstalt

Für psychiatrieerfahrene Menschen: Seelsorge und Begegnung, kreative Kurse

Im Paulushaus in der Kölner Südstadt werden vielfältige seelsorgliche und kreative Angebote für psychiatrieerfahrene Menschen gemacht: Malkurse oder andere Angebote im Bereich Kunst oder Literatur. "Seelsorge & Begegnung im Paulushaus" ist ein ökumenisch ausgerichtetes Angebot in Trägerschaft des Katholischen Stadtdekanats Köln und ausdrücklich offen für alle suchenden Menschen.

Paulushaus: Seelsorge & Begegenung für psychiatrieerfahrene Menschen

Motorradfahrer-Seelsorge

Motorradfahrer-Seelsorge ist "Kirche unterwegs" - auf zwei Rädern. Ziel ist es, die unüberholbare Botschaft der Bibel auch mit unkonventionellen Mitteln so "rüberzubringen", dass sie verstanden wird. Vorurteile sollen abgebaut, Motorradfahrer und -innen als Gottesdienst-Besuchende ernst genommen werden. Zum Angebot gehören "Biker-Gottesdienste" ebenso wie Gedenkfahrten, Taufen oder Trauungen. Auch zu gemeinsamen Fahrten, Sicherheitstrainings, Erste-Hilfe-Kursen mit Fachleuten und regelmäßigen Gruppentreffen wird eingeladen. Die Motorradfahrer-Seelsorge ist ein Angebot der "Aktion Blauer Punkt", der Motorradfahrerarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland - die sich ausdrücklich an Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen aller Konfessionen wendet.

Motorradfahrerseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland

Polizeiseelsorge der EKiR für den Bereich Köln

Beamtinnen und Beamte der Polizei helfen anderen Menschen - brauchen manchmal aber auch selbst Hilfe: Begegnungen mit Tod und Verbrechen, Gewalt und Hilflosigkeit sind Grenz-Erfahrungen, in denen seelsorglicher Beistand nötig werden kann. In Gottesdiensten, Tagungen, Seminaren und Vorträgen der Polizeiseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) erreicht die Arbeit nicht nur Polizeibeamtinnen und -beamte, sondern auch deren Angehörige. Aus- und Fortbildung sind ebenfalls wichtige Themen: Von Polizeiausbildungs-Instituten und örtlichen Behörden bis hin zur Polizeiführungs-Akademie wird systematisch berufsethischer Unterricht erteilt.

Polizeiseelsorge

Trauer bei Verlust von Geschwistern

Die evangelische Christuskirche in der Kölner Innenstadt bietet einen regelmäßigen Austausch für Menschen, die um ihre Geschwister trauern. Auf der Internetseite der Evangelischen Gemeinde Köln ist der Kontakt zur Organisatorin dieser Gruppe zu finden.

Evangelische Gemeinde Köln